Ausstellung „Ost trifft West“ wird verlängert

18. Dezember 2018  
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Schminketui »Panther«, Email, Rubine, Perlmutt, Türkis, Onyx, Diamanten, Gold, Platin, Cartier, Paris, 1925, Aga-Khan-Sammlung

Die aktuelle Ausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim „Ost trifft West – exquisite Kostbarkeiten des Art déco“ wird verlängert und nun bis Anfang März zu sehen sein.

 

»Ich freue mich außerordentlich darüber, dass wir diese kostbaren und herausragenden Stücke länger bei uns im Haus zeigen können«, so Museumsleiterin und Kuratorin Cornelie Holzach. Diese Gelegenheit bietet sich deshalb, weil es seitens des Leihgebers kurzfristig zu Änderungen gekommen ist. Auch die Ausstellung im Dialog zu »Ost trifft West«, »Vom Rohstein zum Schmuckobjekt« bei Schütt – Schmuck & Edelsteine wird ebenfalls entsprechend länger gezeigt.

Die gegenseitige Faszination zwischen Orient und Okzident hat seit der Antike immer neue Kunstformen hervorgebracht. Exotische Ornamentik persischer Miniaturen oder japanischer Drucke, aus China oder dem Nahen Osten ließen sich trefflich mit dem Wunsch nach dekorativem und außergewöhnlichem Luxus in der Zeit des Art déco verbinden. Ebenso waren die 1920er-Jahre durch technologischen Fortschritt und rasante Veränderungen in der Gesellschaft gekennzeichnet. Beides spiegelte sich in der (Schmuck-)Kunst jener Zeit wider, indem überbordende Motive und Farbigkeit in klare Formen und kühle Materialien gebracht wurden. Die Nécessaires, Zigarettenetuis und Uhren der Sammlung des Prinzen und der Prinzessin Sadruddin Aga Khan sind herausragende Zeugnisse davon und Glanzstücke der renommiertesten Pariser Juweliere. Im Schmuckmuseum ist die Sammlung erstmals vollzählig in Europa zu sehen.