Sieger des ersten Tantalus Awards stehen fest

30. August 2017  
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Die drei beim Tantalus Award erstplatzierten Arbeiten: Partnerringe Sagen(haft) von Hans-Georg Heinzel (vorne links), Schmuckstück „Ring-Ding“ von Jan Mathiesen, geschmiedeter Becher Twist von Christoph Pilsel. 

 

Die Sieger des erstmals ausgeschriebenen Tantalus Award, dem internationalen Gestaltungswettbewerb für Schmuck und Objekte des Gelnhäuser Unternehmens Tantalum Legends GmbH, stehen fest: Auf dem mit 1000 Euro dotierten ersten Platz landete Hans-Georg Heinzel aus Bonn mit zwei aus Tantal gefertigten Partnerringen, die den Titel „Sagen(haft)“ tragen.

„Ring-Ding“ hat der Niederländer Jan Matthesius sein Schmuckstück genannt, das sowohl als Ring wie auch als Kettenanhänger getragen werden kann und in einem „Käfig aus Tantal“ eine goldene Kugel birgt. Er erreichte damit den mit 750 Euro dotierten zweiten Platz.

Drittplatzierter ist Christoph Pilsel, Absolvent der Staatlichen Zeichenakademie Hanau, der aus einer Tantalronde ganz klassisch mit dem Hammer einen ergonomisch geformten Becher namens „Twist“ für den Wettbewerb geschmiedet hat. Der dritte Platz ist mit einer Prämie von 500 Euro versehen. Insgesamt sind für die erste Auflage des Gestaltungswettbewerbs unter dem Titel „Elemente“ 13 Arbeiten eingereicht worden.

 

Jury mit ausgewiesener Expertise

 

Die fünfköpfige Jury bewertete die eingereichten Arbeiten ohne Kenntnis der einreichenden Personen nach zuvor festgelegten Kriterien. Neben dem Gesamtkonzept zählten dazu unter anderem die Qualität der Gestaltung, Innovationsgrad, Ästhetik und Fertigungstechnik. Jurymitglieder waren Christel Trimborn, Redakteurin der Goldschmiede Zeitung, Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. und Leiterin des Deutschen Goldschmiedehauses in Hanau, Thomas Dierks, Leiter der Abteilung Gestaltung der Staatlichen Zeichenakademie Hanau, Georg Raab, Tantal-Experte und Gründer der Tantalum Legends GmbH und Wolf Udo Wagner, Geschäftsführer Studio Wagner Design. „Tantal ist ein Werkstoff mit besonderen Eigenschaften: alt, schwer und kostbar – ein echter Exot unter den Metal-len und für Schmuckgestalter eine echte Herausforderung. Mit dem Wettbewerb wollen wir Tantal als außergewöhnliches Schmuckmetall bekannter machen und vor allem junge Schmuckgestalter zur Auseinandersetzung mit dem seltensten stabilen Elements unseres Sonnensystems anregen“, erklärt Georg Raab die Intention. Die feierliche Preisverleihung findet am 16. September in Gelnhausen statt.

 

Faszination Tantal

 

Tantal ist ein Werkstoff mit einzigartigen Eigenschaften: Ungiftig, säurefest und korrosi-onsbeständig, schmilzt Tantal frühestens bei etwa 3000 Grad Celsius. Die Faszination für das seltenste Metall unseres Sonnensystems mit seinen einzigartigen Eigenschaf-ten war für den Unternehmer Georg Raab der Impuls zur Gründung der Tantalum Le-gends GmbH, die exklusive und schöne Dinge aus Tantal entwickelt, produziert und vertreibt. „Die Mission des Unternehmens ist es, dem Werkstoff Tantal die Beachtung zu verschaffen, die dieses besondere Metall verdient“, sagt der Firmengründer. Der Gestaltungswettbewerb „Tantalus Award“, der in zweijährigem Turnus ausgeschrieben wird, soll dazu ebenfalls beitragen.