Schmuckspezial: Italiens Ikonen

12. Mai 2017  
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Florenz_Shutterstock

Florenz ist eine der dominierenden Ausbildungsstätten für angehende Schmuckdesigner in Italien: ein Ort, an dem man an jeder Ecke vor dem steht, was Michelangelo Buonarotti und Leonardo da Vinci allein an Formen entwickelt haben – eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. 

Die Geschichte der italienischen Goldschmiedekunst geht rund zweieinhalbtausend Jahre zurück. Bereits die vorchristlichen Etrusker bearbeiteten Gold auf eine Weise, die bis heute als anspruchsvoll gilt: die Technik der staubkörnchengroßen Granulation. Seither hat sich diese Kunstfertigkeit stetig weiterentwickelt: im 14. Jahrhundert mit Siena als führender Goldschmiedeschule Europas über das 16. Jahrhundert als die glorreichste Epoche der Goldschmiedekunst, bis zur heutigen Zeit, in der es den italienischen Schmuckdesignern eindrucksvoll gelingt, ihre Lebenslust in strahlende Kunstwerke zu verwandeln.

Kunstvolle Farbkomposition

Marco Bicego ist einer der angesagtesten Schmuckdesigner Italiens. Sein Schmuck ist bekannt für prachtvolle Farbedelsteine in Kombination mit Perlmutt, Goldfäden oder Gold-Nuggets.

Ideenreich und Italienisch

Form und Volumen in bestem Licht: Ringe von Annamaria Cammilli aus der Kollektion „Sultana“ aus Gold in drei Farbtönen mit Diamanten.

Eine Hommage an Venedig

Flexibler dreiteiliger Armschmuck „Solo Venezia“ aus 18 Karat Weißgold gefertigt, mit einem ineinander geflochtenem Herzstück mit schwarzen und weißen Diamanten verziert.

Geometrie der Kunst

Ring und Armschmuck der Kollektion „Cuspis“ aus Sterling-Silber gefertigt, mit Perlen verziert.

Wie goldene Seide

Der Halsschmuck „Nobile“ von Ponte Vecchio schmiegt sich mit seinen goldenen
Strängen seidig um das Dekolleté, und Diamanten ziehen alle Blicke auf sich.