Ohne Schnörkel

27. Mai 2016  
Gelistet unter: Design, News

Armspangen aus Silber mit Feingold (1987)

Armspangen aus Silber mit Feingold (1987)

Kaum zu glauben, dass es den Schmuck von Monika Killinger schon seit 40 Jahren gibt! Das Design ist absolut modern – und klassisch zugleich. Vor allem aber zeigt es die stets erkennbare Handschrift der kreativen Hamburgerin.Wickelringe sind ein Trendthema unserer Zeit! Ein Klassiker jedoch in der Kollektion von Monika Killinger, die schon seit den Neunziger Jahren „wickelt“, in immer neuen Variationen. Die plastische Wirkung der wie zufällig wirkenden Überschneidungen der Bänder und Drähte faszinieren – ob in Silber oder Silber mit aufgeschweißtem Feingold gefertigt. Damit wären auch schon die Materialien genannt, mit denen die Goldschmiedin bevorzugt arbeitet, gerne großflächig und immer ohne Schnörkel. Statt Ornamente zu formen, beschäftigt sie sich lieber mit den Oberflächen und den Techniken der Schmiedeoptik. „Der Hammerschlag ist ein Geräusch, das mich ständig in meiner Werkstatt begleitet“, berichtet sie aus ihrer Goldschmiede, gleich an der Außenalster in Hamburg gelegen. Dort beschäftigt sie fünf Mitarbeiter. „Ein eingespieltes Team“, meint sie – was wichtig ist für das gleichbleibend schöne Erscheinungsbild ihres Schmucks.

Monika Killinger, seit 40 Jahren aktuell

Bei der Eröffnung ihres Geschäfts vor rund 40 Jahren präsentierte sie auch noch Schmuck von anderen Designern, sogar berühmte „Kollegen“ wie Hermann Jünger und Jens Rüdiger Lorenzen vertrauten ihr Stücke an. Doch bald war die Killinger-Fangemeinde so groß, dass sie ine komplette Kollektion entwickelte, ladenfüllend sozusagen. Als Highlights nennt sie die geschmiedeten Armreifen, die zugelastischen Armbänder und natürlich den Halsschmuck, von Anfang an zweifarbig aus Silber mit Feingold. Und natürlich die bereits genannten Wickelringe, mit Variationen als Armschmuck, Ohrschmuck, Anhänger. Wer sich persönlich beraten lassen möchte: In den Sommermonaten trifft man sie am besten auf der Insel Hiddensee, wo sie eine kleine „Außenstelle“ ihres Ladens eröffnet hat. Und mit etwas Glück gibt sie sogar ein Shanty mit dem Akkordeon zum Besten.