Lila Laune

25. Mai 2016  
Gelistet unter: Edelsteinforum, Thema

Lila Laune

Halsreif mit Pendant „Dew Drop“ von Georg Jensen aus 18 Kt. Gelbgold, Amethyst und Brillanten

Hoher Wiedererkennungswert, gepaart mit purer Lebensfreude: Der Amethyst gilt zweifellos als einer der beliebtesten Edelsteine. Entdecken Sie mit dem „Schmuck Magazin“, was ihn auszeichnet und welche Design-Neuheiten diese Saison den Ton angeben.

Es gibt ihn tatsächlich: den absoluten Alleskönner unter den Farbedelsteinen, der sich saisonübergreifend zu jeglicher Mode kombinieren lässt und dabei seine Trägerin stets mit dem so begehrten Funken Selbst- bewusstsein umgibt. Der Amethyst erfreut sich nicht umsonst konstant hoher Beliebtheit und wird dementsprechend in einer Vielzahl an außergewöhn-lichen Designs eingesetzt. „Der große Vorteil dieses Edelsteins ist, dass er gleichermaßen von jung und alt getragen werden kann.

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Kette mit Anhänger von Annette Ehinger aus 14 Kt. Gelbgold, Amethyst

Er ist jugendlich-modern, doch zugleich klassisch und zeitlos“, erklärt Heidi Fleiss, Head of Design von bastian inverun. In der Frühjahr-/Sommerkollektion der Marke kommt er nun in vier verschiedenen Schmucksets, die allesamt von den Kunden äußerst gut angenommen werden. Dank seiner Härte von 7 auf der Mohs’schen Skala handelt es sich beim Amethyst auch um einen relativ unempfindlichen Edelstein. Im Atelier Munsteiner weiß man das breite Spektrum an Möglichkeiten, die der Farbedelstein bietet, zu schätzen. Tom Munsteiner berichtet: „In unserem Atelier arbeiten wir sehr gerne mit dem Amethyst, nicht nur mit den tiefvioletten Farbtönen, die hauptsächlich in Brasilien und Afrika gefördert werden, sondern auch mit den etwas helleren Fliederfarben, da sich diese leichter der Mode anpassen lassen.“

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Ohrschmuck aus dem Atelier Munsteiner aus Platin und Gelbgold mit Amethyst und Phantomquarz

Diese Begeisterung, die dem Amethyst heute gleichermaßen von Schmucklieb­haberinnen und Edelsteinkennern zuteil wird, hatte in früheren Zeiten noch ganz andere Gründe. In der Antike war er etwa als „Stein der Bischöfe und Kardinäle“ bekannt, und in Tibet meditierten Mönche sogar mit Amethyst-Rosenkränzen. Da sich sein Name von dem griechischen Begriff „amethyein“ ableiten lässt, was so viel bedeutet wie „nicht betrunken“, herrschte in der Antike außerdem die kuriose Auffassung, der kostbare Stein würde vor Trunkenheit schützen, und man begann, Wein aus Amethystbechern zu trinken.

Mehr erfahren Sie im aktuellen „Schmuck Magazin“.