„Höllenhunde und Liebestaube“

20. März 2014  
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„Höllenhund und Liebestaube – Tiermythen im Schmuck“ – lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Schmuck Museum Pforzheim, die vom 20 März bis 22. Juni 2014 zu sehen ist. Mit rund 120 Objekten aus der eigenen Sammlung zeigt die Ausstellung die Vielfalt von Tiermotiven im Schmuck in den vergangenen 5.000 Jahren.

Tiere gehören zu den frühen Motiven im Schmuck. Es gibt sie in fast jeder Epoche, in unterschiedlichen Formen und Bedeutungen. Ob es die Köpfe einer Wildkatze an einem persischen Armreif aus dem ersten Jahrhundert vor Christus sind, deren Zauber Einfluss auf den Jäger nehmen sollte, oder Liebesvögel in Form von Täubchenohrschmuck in der Antike; ob Phantasiewesen wie geflügelte Pferde und Chimären; ob ein Jagdhundanhänger aus der Renaissance als Symbol der Treue oder eine für die damalige Zeit exotische Insektenbrosche aus dem Jugendstil oder zeitgenössische Arbeiten wie Käferbroschen von Georg Dobler. Mit rund 120 Objekten aus der eigenen Sammlung zeigt die Ausstellung die Vielfalt von Tiermotiven im Schmuck in den vergangenen Jahrtausenden. Im Dialog zu »Höllenhund und Liebestaube« widmet sich die Pforzheim Galerie der Rezeption von Tieren in der zeitgenössischen Kunst.

Fast 300 Tiere »bevölkern« das Schmuckmuseum Pforzheim, manche klein und erst auf den zweiten Blick zu finden, während andere als eigenständiges Schmuckstück unübersehbar sind. »Das Thema ist von breitem Interesse. Nicht zuletzt nach der Ausstellung über die Schlange im Schmuck 2010 war es naheliegend, sich weiteren Tierarten zuzuwenden und der Frage nachzugehen, welche Vorläufer und Wegbereiter es dafür in der Kunstgeschichte gegeben hat«, erläutert Museumsleiterin und Kuratorin Cornelie Holzach, wie es zu der Ausstellung kam.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf www.schmuckmuseum.de