Fließend und funkelnd

25. November 2016  
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Fest gefügt und doch frei beweglich: der „Ring im Ring“ aus 18 Kt. Roségold mit Brillanten.

Schmuckdesign, das durch formale Reduktion und funktionelle Details überzeugt: Dafür kennt man die Kollektion von Jörg Kaiser, der kleinen, aber feinen Manufaktur in Baden. Neuestes „Must Have“ in gewohnt schlichtem Look und mit innovativem Verschluss: „Rivière“-Armbänder mit funkelnden Brillanten und Farbsteinen.

Als die US-amerikanische Tennislegende Chris Evert 1987 mit einem diamantbesetzten „Rivière“-Band zum Spiel bei den US Open antrat, passierte das Missgeschick: Sie verlor das Band während des Matches und bat den Schiedsrichter um eine Spielunterbrechung, um das kostbare Stück suchen zu können. Tatsächlich wurde unterbrochen – und die Aufmerksamkeit aller Zuschauer vor Ort und an den Bildschirmen auf das klassische Schmuckstück gelenkt, das fortan als „Tennisarmband“ einen wahren Boom erleben sollte. Dabei passt der ursprüngliche Begriff „Rivière“ doch viel besser zu diesem beliebten Juwel. Fließend, wie es das französische Wort für Fluss nahelegt, schmiegen sich auch die neuen Bänder von Jörg Kaiser ums Handgelenk. Weich und geschmeidig reihen sich die Elemente aneinander und lassen bei jeder Bewegung die schillernden Edelsteine funkeln – wie die Reflektionen auf dem dahinfließenden Wasser.

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Die Rivière-Armbänder von Jörg Kaiser gefallen durch ihr harmonisches Design: hier Beispiele mit zartbunten Brillanten oder Saphiren.

Sicher und unsichtbar

Besonders bemerkenswert ist der Verschluss, der, so Jörg Kaiser, einen Verlust des Bandes – wie bei Chris Evert geschehen – unmöglich machte. Eine technische Innovation, die mehrere Vorteile bietet. Einerseits ist das Schloss nicht sichtbar, was die Schönheit des Bandes umso harmonischer wirken lässt. Andererseits verriegelt es so perfekt, dass auf zusätzliche Hilfsmittel wie eine Sicher­heitskette oder eine Acht verzichtet werden kann. Und es ist ganz einfach mit einer Hand zu bedienen: Beim Zusammenstecken der beiden Enden wird eine Feder zur Seite geschoben, die anschließend absolut zuver­lässig sperrt. Jörg Kaiser: „Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit Schmucktechniken, da konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln.“ Zum Öffnen steckt man die Spitze eines kleinen Werkzeugs in das seitlich angebrachte Scharnier … und das Schloss springt mit einem zarten Klack wieder auf. Sollte der beim Kauf mit­gelieferte Stift nicht zur Hand sein, funktioniert die Technik auch mit der Spitze eines Kugelschreibers.

Rosé- und Gelbgold oder Platin

Die schalenförmigen Designelemente der Armbänder wirken neu und modern: zum einen durch ihre Beschichtung in Schwarz oder Braun im unteren Bereich, zum anderen durch den breiten oberen Fassrand, der in Rosé- und Gelbgold glänzt oder in edlem Platin schimmert. „Natür­lich sind die Bänder auch komplett aus Gold oder Platin zu haben“, ergänzt Jörg Kaiser. „Nur die Funktionsteile sind immer aus stabilem Edelstahl, da gibt es keine Kompromisse.“ Bei der Wahl der Steine kann man sich für weiße, gelbe oder zimt­farbene Diamanten entscheiden oder für zart­bunte Saphire. Auch die Steingrößen sind variabel und liegen zwischen 0,05 und 0,35 Karat je Ketten­glied. Am allerschön­sten wirken die Rivièren zu mehreren getragen. Die Aufnahme ins Portefolio erfolgte auf Kundenwunsch: Tennisarmbänder als elegante Ergänzung zur Jörg Kaiser-Kollektion mit ihrem klaren Design.

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Lässige Kette mit praktischer Federringschließe zum Einhängen verschiedener Elemente. Hier: Fisch aus 18 Kt. Roségold und Südsee-Perle.