Die Akte Wellendorff

25. August 2017  
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Eine Familie auf dem Erfolgsweg

Storytelling auf höchstem Niveau. Während andere Luxusmarken wirtschaftlich leiden, wächst die Schmuckmanufaktur Wellendorff kontinuierlich, freut sich über Umsatzsteigerungen, feiert das 40-Jahr-Jubiläum ihres ersten Designklassikers, der Wellendorff-Kordel, und eines der besten Jahre ihrer Geschichte. Warum kann sich ein mittelständisches Pforzheimer Unternehmen international so erfolgreich behaupten?

 

 

 

 

Die Schmuckmanufaktur im Herzen der „Goldstadt“ ist eines der wenigen unabhängigen Unternehmen in der Luxusbranche im Besitz und unter der Führung einer starken Familiengemeinschaft. Der Name Wellendorff – als Marken- und Familienname – prägt nun schon in vierter Generation das Geschehen: Heute sind Georg und Christoph Wellendorff die Protagonisten des Hauses. Georg Wellendorff kümmert sich um Produktion und Entwicklung, seine Frau Claudia ist für die Pressearbeit verantwortlich und Bruder Christoph für Marketing und Vertrieb. „Uns verbinden gemeinsame Werte“, sagt Christoph Wellendorff.

Badische Beharrlichkeit

War das Unternehmen, das von Ernst Alexander Wellendorff 1893 gegründet wurde, in der Nachkriegszeit eine von vielen Manufakturen, die namenlosen Schmuck produzierten, entwickelte es sich unter dem dynamischen Führungsduo Georg und Christoph Wellendorff in den vergangenen Jahrzehnten zu einem hochkarätigen Global Player, der in der Liga der internationalen Luxushäuser durchaus mithalten kann. Heute zählt Wellendorff zu den bekanntesten Luxusbrands im Schmuckbereich.

 

Ringe von Wellendorff aus 18 Kt. Gelbgold mit Diamanten und/oder Kaltemaille

Zwei starke Produkte

Den Grundstein dazu legte Hanspeter Wellendorff, der 1970 das Markenzeichen des Hauses, das Brillant-W einführte, das seit damals jedes Schmuckstück ziert. 1977 wurde die Kordel der Hit des Hauses. Sie machte die Wellendorffs berühmt. Anfang der 1990er Jahre kamen die Drehringe dazu. Seit 1997 schafft man mit limitierten Jahresringen besonders begehrliche Modelle. Mit nur zwei starken Produktlinien geht das Haus seit Jahrzehnten unbeirrbar seinen Weg.

 

 

 

Erfolg hart erarbeitet

Doch der Erfolg kam nicht von allein. Christoph Wellendorff musste auch beim deutschen Fachhandel viel Überzeugungsarbeit leisten. Wobei er nicht unbedingt die größten, sondern die richtigen Partner für seine Marke sucht. Er analysiert das regionale Umfeld der Juweliere und ermittelt das Potenzial, das sein Schmuck in der Region hat. Mit diesen Daten überzeugt er dann Juweliere, Wellendorff in ihr Sortiment aufzunehmen. Diese werden umfassend unterstützt – mit stimmungsvollen, perfekt inszenierten Events ebenso wie mit Goldschmiedetagen, an denen die Kunden im Geschäft einem Goldschmiedemeister bei der Fertigung einer Kordel oder eines Wellendorff-Rings über die Schulter schauen können. Das schafft Verständnis für die aufwendige Herstellung von hochwertigem Schmuck und Kundenloyalität. Eine Win-win-Situation.

Perfekte Corporate Identity mit wahren Werten

Das goldene Brillant-W steht ebenso für „Wahre Werte“ wie für das perfekte Branding des Hauses, das auch beim Firmenauftritt immer präsent ist. „Wir, die Familie Wellendorff, folgen mit Leidenschaft und Konsequenz den ‚Wahren Werten’“, betont man und weist mit der Familie auf ein Alleinstellungsmerkmal in der Welt der gesichtslosen Luxuskonzerne hin. …

Lesen Sie die volle Story zu Wellendorff in der Schmuck Magazin Printausgabe 03/2017.

40 Jahre Wellendorff Kordel: Das Profil der Goldstränge des Colliers „Pures Glück“ ist abgeflacht, dadurch schimmert das Schmuckstück seidenmatt.