Die 100. Baselworld

12. Mai 2017  
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Neue Weichen stellen – Die Crème de la Crème der Schmuck- und Uhrenbranche erlebte im März 2017 eine besondere Messe in Basel: zum 100-Jahr-Jubiläum wurden nicht nur Erfolge gefeiert, sondern der Beginn einer neuen Ära wurde verkündet. Marktangleichung ist angesagt! 

Ausstellerrückgang

 

Der Blumenschmuck bezauberte wie in den Jahren zuvor, doch die Lücken in den Hallen waren nicht zu übersehen. Die Zahlen bestätigten, was Sylvie Ritter, Managing Director der Baselworld, eine „Abbildung des Marktes“ nannte: Rund 1.300 Aussteller und damit 200 weniger als im letzten Jahr fanden die Aufmerksamkeit von rund 106.000 Einkäufern – was einen Rückgang von 4 % Prozent bedeutete. Eine erste Konsequenz: „Im Gespräch mit unseren Ausstellern und im Einvernehmen mit den Mitgliedern der verschiedenen Komitees haben wir beschlossen, die Dauer der Messe zu verkürzen und die Preise entsprechend anzupassen.“ Demzufolge wird die Baselworld 2018 von Donnerstag, 22. März, bis Dienstag, 27. März, stattfinden. Sylvie Ritter unterstrich: „Um die Attraktivität der Messe und ihre globale Strahlkraft zu erhalten, bleiben wir auch in Zukunft unserer Strategie treu, die auf Qualität und Vielfalt in allen Bereichen setzt.“

Baselworld – Bühne für Branche

 

Aber natürlich bot auch die Baselworld 2017 eine glänzende Bühne für die Branche, ließ die Besucher den Puls des Marktes spüren. Neue Kollektionen, neue Impulse, interessante Innovationen. Auch die Messe selbst hatte für Gesprächsstoff gesorgt: mit der Einrichtung des Design Lab als Ausstellungsfläche für „erfolgreiche Designer“ und „kommende Marken“. Wenn auch in dem durch luftige weiße Bahnen begrenzten Areal der rote Faden unter den Ausstellern fehlte, waren die meisten Teilnehmer begeistert oder zumindest zufrieden. Gerade die bunte Mischung, so argumentierte zum Beispiel Schmuckdesignerin Marion Knorr, sorgte für unerwartete neue Kontakte. Rund dreißig Hersteller waren dabei: Darunter Designikonen wie Georg Spreng und Marcin Zaremski, Newcomer wie Christina Rasmussen und Liliana Guerreiro, aber auch Marken wie Richard Hans Becker und Capolavoro. „Das
Design Lab ist eine Riesenchance, unsere Kreationen auch einem internationalen Publikum zu präsentieren“, ­meinte Gerhard Fritsch, Inhaber des Münchner Familienunternehmens Capolavoro.

Und hier eine Auswahl unserer Highlights:

Jörg Heinz

 

Anhänger aus der „(e)motion-Collection“ von Jörg Heinz mit strahlend blauem Aquamarin und Brillanten. Durch einen spielerischen „Soft touch“ über das Innenelement dreht sich dieses und zeigt eine Tahiti-Perle auf der anderen Seite. Kette und Anhänger sind aus 18 Kt. Weißgold.

Ole Lynggaard Copenhagen

 

Aus der Kollektion „Blooming“ von Ole Lynggaard Copenhagen: Ring aus 18 Kt. Roségold mit diamantbesetzten „Blütenknospen“ und Mondstein.

Scheffel

 

Ringe, die auf jeden Finger passen! Scheffel begeisterte seine Kunden mit den neuen Ringen aus der Linie „Rivière Sport“. In zeitgemäßem Design und perfektem Look, dabei anpassungsfähig und komfortabel. Die komplizierte Technik mit innenliegender Feder bleibt dabei unsichtbar! Aus 18 Kt. Rotgold und Weißgold mit Brillanten.

Schoeffel

 

Kissed by Roses: Modernes Blütendesign kennzeichnet auch den Ohrschmuck aus der Kollektion „Grave“ von Schoeffel aus 18 Kt. Roségold mit Scarlet-Süßwasserzuchtperlen und Brillanten.

Tamara Comolli

 

Ultimativer Hippie-Travel-Chic von Tamara Comolli: „India Turquoise Bracelet“ mit Elementen aus 18 Kt. Gold.