Diamanten: Aus Licht wird Liebe

2. Dezember 2014  
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web_diamant Nehmen wir an, wir würden in einer Zeit leben, wo das Wünschen noch geholfen hat (frei nach Gebrüder Grimm). Und jede Frau und jeder Mann könnten sich ein Schmuckstück herbeisehnen. Dann würde es auf dem Gabentisch funkeln und glitzern, denn Diamanten gehören nach wie vor zu den begehrtesten Pretiosen. Schon gehört: Märchen können in Erfüllung gehen! Mehr lesen

Down to earth

19. August 2014  
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Aufmacher
Ganz oben auf der Trendliste der designer steht in diesem herbst die farbe der mutter erde. Braun hat die Laufstege erobert und verleiht auch Schmuckstücken eine schlichte Eleganz. Besonders beliebt sind bräunlich schimmernde Edelsteine in Kombination mit sanftem Roségold.

Mit Braun fühlt man sich wohl. Die Farbe ist uns seit Urzeiten vertraut, denken wir dabei doch sofort an die Erde unter unseren Füßen. Darauf stehen wir sicher und verwurzelt. Braune Nuancen können, was keine andere Farbe kann: Sie erden uns. Naturtöne von Ocker, sanftem Orange über herbstliches Rot bis hin zu Brauntönen von Haselnuss bis Mandel eignen sich nicht nur für die Gestaltung eines gemütlichen Wohnbereichs. Auch Modedesigner haben die besondere Qualität der Farbe erkannt, die Auguste Renoir einst noch als die „größte Sünde der Malerei“ bezeichnete. Nicht nur modische It-Pieces wie übergroße Mäntel gibt es diese Saison in Braun, sondern auch Accessoires, Kleider und Anzüge. Und in der Männerwelt gilt Braun bereits als das neue Schwarz. web_rivoir

Im herbstlichen Farbenspiel liegt ein verführerischer Charme. Gerade die verfärbten Blätter im Herbst zeigen uns die vielfältigen Kombinationen von Naturtönen. So geben etwa Gold und Braun ein besonders harmonisches Duo ab. Was also die Natur vormacht, kann im Schmuckdesign nicht verkehrt sein: Edelsteine, wie etwa der beliebte Rauchquarz, Mandarin-Granat oder Mondstein, bekommen erst in Verbindung mit zartem Rosé- oder sonnigem Gelbgold eine ganz große Bühne. Dadurch wird den warmen Edelsteinen eine zurückhaltende Eleganz verliehen, „down to earth eben“. Mitunter ein Grund, warum sich Schmuckstücke in Brauntönen gerade im Businessalltag perfekt an die Mode anpassen. Die positiven Schwingungen, wie beispielsweise ein Rauchquarz – ein Verwandter des Bergkristalls – sollen ein Gefühl der Sicherheit geben. Diese natürliche Ausstrahlung des sogenannten „Morion“ übertragen sich angeblich auf die Trägerin.

Warm, heilsam und bodenständig sind Attribute, die in Sachen Gefühlswelt den braunfarbigen Edelsteinen zugeordnet werden. Etwa dem Jaspis, der in seiner Erscheinung weniger schimmert als der Quarz, an Faszination diesem jedoch keineswegs nachsteht. Viele Farben und Muster zeichnen diesen undurchsichtigen Quarz aus, den es von Rot bis Braun in allen Nuancen gibt. Vielseitig einsetzbar, ist dieser Edelstein, zumeist als Cabochon geschliffen, auch ein beliebter Schmuckstein. Das liegt wohl mitunter an der heilenden Wirkung, die dem Jaspis nachgesagt wird und teilweise auch mit den Eigenschaften der braunen Farbe korreliert: Innere Ruhe schenkend und von negativen Schwingungen befreiend, verleiht der Edelstein Stärke und Durchhaltevermögen. Ähnlich dem Bernstein, der jedoch streng genommen nicht zu den Edelsteinen zählt. Bei dem versteinerten, fossilen Harz handelt es sich um ein Millionen Jahre altes Naturwunder. Von hell- bis dunkelgelb deckt der Bernstein die ganze Farbpalette ab und macht sich in der Kombination mit mattem Gelbgold besonders schön. Doch auch Bernstein pur hat seinen Reiz und ist nicht nur als bekannte Babykette im Einsatz, die Unheil und Krankheiten abhalten soll. Die fein schimmernden Ockerfarben erinnern an die wärmenden Sonnenstrahlen im Herbst, die das Laub zum Leuchten bringen und den Geist zum Träumen verführen.

Pretty in Pink

13. Februar 2014  
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Rosige Zeiten brechen AN! Wer dem frühling farbenfrohe starthilfe geben will, setzt nun ganz auf den zauberhaften glanz von rosa. Dabei bietet die farbpalette der edelsteine alle Nuancen von zartrosé bis zu kräftigem pink. Mehr lesen

Ist Esoterik Quatsch?

17. Dezember 2013  
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„Öffnet das Tor zu geistigen Welten!“ Derartige Eigenschaften werden den Edelsteinen zugeschrieben. „Verblasener Unsinn“ für die einen, eine Quelle der Wahrheit für die anderen. Wir fragten Franziska von Drachenfels, Schmuckdesignerin mit Affinität zur geheimnisvollen Welt der Steine. Mehr lesen

„Nicht mehr scheinen als sein“

17. Dezember 2013  
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Sie gehört zu den beliebtesten Fernseh-schauspielerinnen Deutschlands. Man kennt sie etwa als Kommissarin in „Polizeiruf 110“, aber auch als Bühnendarstellerin von großer Präsenz: Michaela May, die Münchnerin mit den fröhlichen Locken. Eine Frau mit Herz und Verstand und ohne Allüren … Und eine Leidenschaftliche Schmuckträgerin. Wir trafen sie vor einem Auftritt in Stuttgart. Mehr lesen

Hochkarätig

12. Dezember 2013  
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„Nein, ich mag keine Diamanten.“ Haben Sie diesen Satz schon einmal aus einem weiblichen Mund gehört? Nein? Kein Wunder, Diamanten und die Frauenwelt gehören eben einfach zusammen. Das royale Funkeln des „Königs der Edelsteine“ zieht Blicke auf sich und verleiht der Trägerin des edlen Steins unvergessliche Momente.

Ob sie es zugibt oder nicht: Jede Frau wünscht sich zumindest einmal in ihrem Leben einen Diamanten. Ob er nun einzeln auf einem Solitärring glänzt oder im Pavébesatz ein opulentes Collier schmückt, ein echter Diamant ist etwas ganz Besonderes. Diamanten wecken Emotionen und lassen die Herzen der kühlsten Damen schneller schlagen. Etwa in Brillantform – das funkelnde Feuer eines perfekt geschliffenen Brillanten lässt keine Frau kalt. Das einzige, das zum Problem werden könnte: Sobald „frau“ den ersten Diamanten am Finger hat, wird sie feststellen, dass man von Diamanten im Grunde nie genug haben kann.

Eine Dame, die definitiv nie genug Diamanten haben konnte, war die legendäre Elizabeth Taylor (1932–2011). Zeit ihres Lebens sammelte die Schauspielerin Juwelen – ein Großteil ihrer beeindruckenden Sammlung voll von Diamanten, Rubinen, Smaragden oder Saphiren besteht aus Geschenken ihres zweimaligen Ehemannes Richard Burton. Als diese einzigartige Sammlung 2011 von Christie’s in New York versteigert wurde, wechselten insgesamt 116 Millionen Dollar die Besitzer. Doch: „Es geht nicht darum, etwas zu besitzen“, soll Elizabeth Taylor einmal gesagt haben, „sondern darum, wie man es bekommt.“

Einer der klassischsten Anlässe dafür ist bekanntlich die Verlobung. Der Diamant gilt als härtester Edelstein, er soll unzerstörbar sein – damit ist er das ideale Symbol für die große Liebe. Apropos Größe: Die Größe eines Diamanten ist insbesondere in der Glitzer-Glamour-Metropole Hollywood wichtig für den guten Ruf. Sogar so wichtig, dass die Braut auch gerne selbst tief in die Tasche greift, damit der Stein noch etwas größer ausfällt – zum Beispiel über Jessica Simpson oder Kim Kardashian sagt man, dass sie ihre Zukünftigen finanziell beim Ringkauf unterstützten. Ganz anders hat es Brad Pitt gemacht, als er um die Hand seiner Angelina anhielt: Er hat das gute Stück (gemeinsam mit Hollywood-Juwelier Robert Procop) gleich selbst entworfen, im klassischen Design mit Diamanten im Baguette-Schliff. Ein ganzes Jahr soll es gedauert haben, bis er den perfekten Diamanten für die Mitte des Rings gefunden hatte. So ein Romantiker!

Geheimnisvoller Schimmer

19. August 2013  
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Ein „Schwieriger“ Stein? Der Opal hat mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. Wieso das so ist und was an diesem faszinierenden Edelstein besonders große Freude bereitet, darüber sprach das „schmuck Magazin“ mit dem Edelsteinexperten Hans Joachim Becker.

Opalisieren“, so nennt sich die Lichtbrechung in Spektralform bei Farbedelsteinen. Was sich in der Fachsprache so nüchtern anhört, beschreibt ein faszinierendes Lichtspiel im Opalstein, das man unbedingt selbst gesehen haben sollte. Innerhalb des durchscheinenden Steines flimmert es in allen Regenbogenfarben – je nachdem, wie das Licht auf den Opal trifft, verändert sich sein Spektrum. „Edelopale“ nennt der Experte diese Steine, im Gegensatz zu den so genannten „gemeinen Opalen“, die sich durch ihre milchige Optik auszeichnen. Die gemeinen Opale gibt es in verschiedenen Farbschattierungen, von Weiß über Pink bis hin zu bläulichen Varianten. Mit diesen zarten Pastelltönen entwickeln  sie einen ganz eigenen Reiz – besonders im Sommer kommen die hellen Steine als intensiver Kontrast zur gebräunten Haut gut zur Geltung. „Zuviel Sonne sollte man einem Opal allerdings nicht zumuten“, rät Hans Joachim Becker, Edelsteinexperte der Schmuckmarke Richard Hans Becker. Einfach ausgedrückt ist der Opal nämlich nichts anderes als eine Gelmasse aus Kieselerde und Wasser. Extreme Hitze und Temperaturschwankungen schaden Opalen daher. Sie bevorzugen einen kühlen Lagerplatz, speziell bei längerer Lagerung (etwa beim Juwelier im Schaufenster). Wer seinen Opalschmuck ein paar Stunden bei Sonnenschein tragen möchte, der muss sich aber noch keine Sorgen machen. Jeder Opal ist verschieden: Der Wassergehalt kann stark schwanken, manche sind mehr, manche weniger empfindlich. Deshalb lässt man sich am besten immer vom Verkäufer selbst zur optimalen Temperatur und Feuchtigkeit bei der Lagerung beraten.

Victor Mayer, Kette mit Amulett aus der „Opera“-Kollektion, Einzelstück, Weiß- und Gelbgold 750, australischer weißer Opal (14,47 ct), Brillanten (2,16ct), Diamanten im Rosenschliff (1,56 ct), Feueremaille

Früher stammte der Großteil der Funde aus Minen in Australien, bis heute gelten diese Opale als hochwertig. „Seit einigen Jahren gibt es auch sehr schöne Steine aus Äthiopien, die vergleichsweise günstig sind“, weiß Hans Joachim Becker. Es sei nicht leicht, einen neuen Fundort zu beurteilen, das gelte speziell für Opale: „Oft zeigt sich erst nach einiger Zeit, ob ein Stein stabil ist – deshalb lagere ich Opale vor dem Weiterverkauf sechs Monate. Erst dann kann ich guten Gewissens beurteilen, ob die Qualität und damit der Wert konstant ist.“ Mittlerweile gebe es einige Minen, mit denen er gute Erfahrungen gemacht habe, so Hans Joachim Becker: „Meine Quellen sind oft kleine Händler, da spielt Vertrauen eine große Rolle.“ Erfahrung ist es auch, die ihn davon abraten lässt, äthiopische Opale über längere Zeit in Wasser zu baden: „Damit riskiert man, dass der Stein seine Struktur ändert und damit auch seine charakteristischen Farbfelder. Durch Trocknen kann man das oft rückgängig machen, es besteht aber keine Garantie dafür.“ Denn Opale sind amorph, das bedeutet: Sie bestehen nicht wie die meisten Steine aus einem Kristallgitter, sondern aus winzig kleinen Kristallkügelchen, an denen sich das Licht bricht. „Je nachdem, wie diese Kügelchen zueinander angeordnet sind, ergeben sich die Farbfelder im Edelopal – die Struktur entsteht ganz zufällig und willkürlich“, so Hans Joachim Becker. Von „Verbesserungen“ oder „Stabilisierungen“ hält der Edelsteinexperte jedoch nichts: „Bei diesen Verfahren wird der Opal beispielsweise in Kleber getränkt und damit gehärtet. Das hilft dabei, Rissen vorzubeugen oder sie zu verdecken. Allerdings: Für einen Kenner ist ein gesprungener Stein wertlos.“

Anfang des letzten Jahrhunderts galt Idar-Oberstein als das Opalschliffzentrum. Auch heute noch sei die Edelstein-Hauptstadt Deutschlands für wirklich feine Edelopale unumgänglich, so Hans Joachim Becker: „In günstigen Drittländern lässt die Schleifqualität oft noch zu wünschen übrig. Deshalb bekommen Edelopale in Idar-Oberstein oft wortwörlich den ‚letzten Schliff‘.“

 

Es grünt so grün …

17. Mai 2013  
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Ob Kleider, Kopfhörer, Kaffeemaschinen oder Tapeten – Grün liegt derzeit voll im Trend! Die frische Modefarbe macht natürlich auch vor den edlen Steinen nicht Halt. So leuchtet Schmuck bevorzugt in strahlendem Smaragdgrün.

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Ein Stück vom Himmel

18. Februar 2013  
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Türkisfarbene Edelsteine entführen den Betrachter in fremde Gefilde. Das Grün-Blau lässt beim einen Gedanken an die unergründliche Tiefe des Meeres erwachen, den anderen erinnert der Farbton an frostiges Gletschereis. Mehr lesen

Verlobung mit Platin

23. November 2012  
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Platinring „Niessing Mobile“, Pt 950, beweglicher Mobile-Aufsatz mit drei oder vier Elementen, jeweils mit Brillanten besetzt, seidenmattes Finish, Niessing Vreden

Ein romantisches Ritual feiert sein Comeback: der klassische Heiratsantrag. Wenn danach ein Verlobungsring aus Platin 950 die Hand der Zukünftigen ziert, steht dem Glück wohl nichts mehr im Weg! Vor allem dann, wenn ein Diamant als Zeichen der Liebe darauf funkelt… Mehr lesen

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