Ansteckend auffällig

22. November 2016  
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Ohrschmuck gab es bereits in frühen Kulturen, doch seine gängigen Formen etablierten sich besonders im 18. Jahrhundert. Wir haben die Trends von damals recherchiert und sogar einige Gemeinsamkeiten mit den vielen aktuellen Stücken entdeckt, die wir Ihnen auf den nachfolgenden Seiten präsentieren.
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Große beynahe ½ Zoll breite durchbrochene Ringe ohne Geschmack und Kunst“, schrieb 1788 ein französisches Modemagazin über jenen Schmuck, der in dieser Zeit häufig an den Ohrläppchen der Damen zu sehen war. Es ist der Anbruch einer neuen Zeit, in der sich das Bürgertum etabliert und Schmuck nicht mehr nur dem Adel vorbehalten ist. Wer Geld hat, kauft kostbaren Schmuck – und wer keines hat, ersteht günstigere Anfertigungen etwa mit Glas- statt Brillantbesatz. So sieht man das Dienstmädchen ebenso wie die Dame der guten Gesellschaft die kunstvollsten Ohrgehänge tragen. Zwei Grundformen haben sich damals herauskristallisiert und sind bis heute tonangebend: Creolen und Gehänge. Beides auch Schmuck­arten, die wir in dieser Saison wieder vermehrt sehen werden: Die kreisrunden Ohrreife können nicht groß genug sein. Opulenz scheint wieder der Leitgedanke beim Ohrschmuckdesign zu sein. Ob modische Ear Cuffs oder farbenfrohe Chandeliers – sie sind am Ohr kaum zu übersehen. Ganz wie das auch im 19. Jahrhundert gang und gäbe war.

Schmuck Magazin hat die aktuellen und kommenden Trends:

Ear Cuffs
Das sind Schmuckstücke, die nicht nur das Ohrläppchen zieren, sondern das ganze Ohr einrahmen.

Double Face
So heißen etwa Ohrstecker mit einem Element an jedem Ende, meist Kugel oder Perle, die beidseitig schmücken.

Riesencreolen
Sie schmeicheln nicht jedem Gesicht, die richtige Balance in der Schmuckkombination zu finden ist daher wichtig.

Chandeliers
Die langen, opulenten Ohrhänger übertrumpfen sich an Kreativität.

 

Und hier ein kleiner Auszug auf dem Schmuck Magazin 4/16:

Anette Ehinger

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Ohrhänger aus 14 Kt. Gelbgold mit Bergkristall // 470 Euro