Schwäbisch Gmünd glänzt in Gold und Silber

16. März 2015  
Gelistet unter: News

Goldschmieden Am Samstag, 2. Mai und Sonntag, 3. Mai findet in der Silberwarenfabrik Ott-Pauser und auf dem Kornhausplatz in Schwäbisch Gmünd der Auftakt zum „Gmünder Sommer 2015“ statt. Im herrlichen Ambiente der historischen Silberwarenfabrik und der Fachwerkhäuser können Sie den Gmünder Gold- und Silberschmieden sowie Schmuckgestaltern über die Schulter schauen. Dies ist die erste Aktion aus einer Reihe von Veranstaltungen, die Schmuck und Gerät aus Schwäbisch Gmünd zeigen und die Herstellung erlebbar machen.

Edles Metall wird geschmolzen, geprägt, gelötet und geschmiedet. Weitere interessante Techniken des Gold- und Silberschmiedehandwerks werden gezeigt. Kinder können Silbernuggets suchen. Aus diesen Nuggets schmelzen die SilberschmiedenGoldschmiede kleine Anhänger aus Feinsilber. Anschließend erhalten diese Anhänger eine Prägung mit einem speziell für die diesjährige Aktion hergestellten Blütenstempel. Die Blütenanhänger können käuflich erworben werden, ein Teil der Einnahmen geht als Spende an eine gemeinnützige Organisation.

In der Silberwarenfabrik Ott-Pauser können Sie die Ausstellung „Ebbe Weiss-Weingart. Schmuckträume – Highlights aus der Sammlung des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau“ besuchen.

Neben den Aktionen rund um Gold und Silber gibt es an den beiden Tagen ein Begleitprogramm mit Musik und künstlerisch visuellen Darbietungen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, es gibt leckere Speisen und exquisite Weine aus dem Remstal.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.schwaebisch-gmuend.de

 

Weitere Veranstaltungen:

  1. Gmünder Schmucktage, vom 3. bis 5. Juli 2015 im Kulturzentrum Prediger

„1. Gmünder Schmuckschau“ vom 18. bis 20. September, im Rahmen von Garten, Gold und Gsälz.

Das war die Inhorgenta 2015

2. März 2015  
Gelistet unter: Design, News

Mit 1055 Unternehmen aus 40 Ländern ist die Inhorgenta Munich eine der wichtigsten deutschen Schmuck- und Uhrenmessen. Das Schmuck Magazin war natürlich vor Ort um sich über die neuesten Trends zu informieren und spannende Designgeschichten für die nächste Ausgabe zu sammeln.

Der Besucherandrang mit 26.000 Fachbesuchern in 4 Tagen war konstant und zeigt das stetige Interesse an hochwertigen Schmuckkreationen und neuesten Uhrenmodellen. Neben dem neuesten Trend Männerschmuck fielen verspielte Schmuckstücke wie die Bangles von LaViida auf. Im Sektor C2 – der Designerhalle – sah man besonders viele Statement Ketten, aber auch Materialien wie Karbon oder Kautschuk (etwa bei Schmuck von Manu oder Marcin Zaremski) sind im Kommen. Alles in allem war es wieder eine erfolgreiche Messe mit vielen spannenden Trends für das kommende Schmuckjahr!

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Einer schöner wie der andere: Designgrößen in Echtsilber von bastian inverun.

Ausstellung Anton Cepka – Kinetischer Schmuck

2. März 2015  
Gelistet unter: News

Der im tschechoslowakischen, heute slowakischen Šulekovo 1936 geborene Schmuckentwerfer und Objektkünstler Anton Cepka gehört zu den wichtigsten Schmuckgestaltern des 20. Jahrhunderts und zu den Protagonisten des sogenannten Autorenschmucks nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt heute als Doyen der slowakischen wie tschechischen Schmuckentwerfer.

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Gesudetes Silber, optisches Glas, Steine und das moderne Acrylglas sind die bevorzugten Materialien von Anton Cepka. Es entstehen neuartige, zunächst ins Relief gehende, später bildhauerisch konzipierte Raumkonzeptionen in Form von Broschen und Anhängern. Schmuckstücke wie auch seine Objekte „tragen alle Zeichen der heutigen Zeit. Sie stellen gleichzeitig den Reflex der heutigen übertechnisierten Welt dar“ (A. Cepka). Überraschend kommt das Moment der Bewegung und des Lichtes hinzu, durch das die kinetische Kunst erstmals konzeptuell Eingang in die Schmuckkunst findet. Aerotechnische, fragile futuristische Formfindungen und die Farbe Weiß des gesudeten Silbers spiegeln den aktuellen, technischen Fortschritt und Zeitbezug. Die Ausführung der Objekte – das Bohren, Sägen, Feilen und Schneiden des Silbers von Hand – zeugt dabei von der hohen, für Cepkas Objekte essentiellen Handwerkskunst.


Zunächst ausgebildet an der Kunstgewerbeschule in Bratislava beendete Anton Cepka seine Ausbildung durch ein Studium bei dem Schmuckentwerfer Jan Nušl und der Bildhauerin Alena Nováková an der Prager Akademie für Angewandte Kunst. Bereits 1964 erhielt er auf der Internationalen Handwerksmesse in München anlässlich der Schmuckschau für seine Arbeiten den Bayerischen Staatspreis. Den endgültigen Durchbruch bedeutet für ihn 1968 die Teilnahme am internationalen Schmucksymposium in Jablonec nad Nisou. Dank seiner an die konstruktivistische Kunst erinnernden Formensprache bleibt er lange – als einer der wenigen – von staatlichen Belangen unbehelligt.


Anlässlich seines bevorstehenden 80sten Jahrestages widmet Die Neue Sammlung dem faszinierenden Werk des Schmuckentwerfers Anton Cepka erstmals eine umfassende Ausstellung. Dank zahlreicher nationaler wie internationaler, privater wie institutionaler Leihgeber können zum ersten Mal rund 180 Schmuckobjekte Anton Cepkas aus dem Zeitraum von 1963 bis 2005 gezeigt werden.


Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Kulturministers der Slowakischen Republik und entstand mit Unterstützung der Botschaft der Slowakischen Republik in Berlin, des Generalkonsulats der Slowakischen Republik in München, Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart, der Danner Stiftung in München und Deedie Rose, USA.

Dauer: 14.03.2015 – 07.06.2015
Veranstalter: Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich
Ort: Die Neue Sammlung – The International Design Museum, Barerstrasse 40/Pinakothek der Moderne, 80333 München