Designer-Prinzipien

19. August 2013  
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Jeder Designer folgt dem Prinzip seiner eigenen Ästhetik. Aber so unterschiedlich die Sichtweisen auch sein mögen, so gleichen sie sich doch in der Konsequenz Ihrer Prinzipien – dem Auge zu gefallen, ohne den Geist von der Freude abzulenken, schönen Schmuck zu tragen.

Angela Hübel

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Die kreativen Designs von Angela Hübel stehen für vollendete Harmonie. So zum Beispiel der Ring „Sunshine“, dessen Kreise aus Roségold 750 zu schweben scheinen. Den Höhepunkt bilden die zarten Brillanten, die sich wie funkelnde Sterne auf dem inneren Kreis verteilen – einfach magisch! | www.angelahuebel.de

Geheimnisvoller Schimmer

19. August 2013  
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Ein „Schwieriger“ Stein? Der Opal hat mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. Wieso das so ist und was an diesem faszinierenden Edelstein besonders große Freude bereitet, darüber sprach das „schmuck Magazin“ mit dem Edelsteinexperten Hans Joachim Becker.

Opalisieren“, so nennt sich die Lichtbrechung in Spektralform bei Farbedelsteinen. Was sich in der Fachsprache so nüchtern anhört, beschreibt ein faszinierendes Lichtspiel im Opalstein, das man unbedingt selbst gesehen haben sollte. Innerhalb des durchscheinenden Steines flimmert es in allen Regenbogenfarben – je nachdem, wie das Licht auf den Opal trifft, verändert sich sein Spektrum. „Edelopale“ nennt der Experte diese Steine, im Gegensatz zu den so genannten „gemeinen Opalen“, die sich durch ihre milchige Optik auszeichnen. Die gemeinen Opale gibt es in verschiedenen Farbschattierungen, von Weiß über Pink bis hin zu bläulichen Varianten. Mit diesen zarten Pastelltönen entwickeln  sie einen ganz eigenen Reiz – besonders im Sommer kommen die hellen Steine als intensiver Kontrast zur gebräunten Haut gut zur Geltung. „Zuviel Sonne sollte man einem Opal allerdings nicht zumuten“, rät Hans Joachim Becker, Edelsteinexperte der Schmuckmarke Richard Hans Becker. Einfach ausgedrückt ist der Opal nämlich nichts anderes als eine Gelmasse aus Kieselerde und Wasser. Extreme Hitze und Temperaturschwankungen schaden Opalen daher. Sie bevorzugen einen kühlen Lagerplatz, speziell bei längerer Lagerung (etwa beim Juwelier im Schaufenster). Wer seinen Opalschmuck ein paar Stunden bei Sonnenschein tragen möchte, der muss sich aber noch keine Sorgen machen. Jeder Opal ist verschieden: Der Wassergehalt kann stark schwanken, manche sind mehr, manche weniger empfindlich. Deshalb lässt man sich am besten immer vom Verkäufer selbst zur optimalen Temperatur und Feuchtigkeit bei der Lagerung beraten.

Victor Mayer, Kette mit Amulett aus der „Opera“-Kollektion, Einzelstück, Weiß- und Gelbgold 750, australischer weißer Opal (14,47 ct), Brillanten (2,16ct), Diamanten im Rosenschliff (1,56 ct), Feueremaille

Früher stammte der Großteil der Funde aus Minen in Australien, bis heute gelten diese Opale als hochwertig. „Seit einigen Jahren gibt es auch sehr schöne Steine aus Äthiopien, die vergleichsweise günstig sind“, weiß Hans Joachim Becker. Es sei nicht leicht, einen neuen Fundort zu beurteilen, das gelte speziell für Opale: „Oft zeigt sich erst nach einiger Zeit, ob ein Stein stabil ist – deshalb lagere ich Opale vor dem Weiterverkauf sechs Monate. Erst dann kann ich guten Gewissens beurteilen, ob die Qualität und damit der Wert konstant ist.“ Mittlerweile gebe es einige Minen, mit denen er gute Erfahrungen gemacht habe, so Hans Joachim Becker: „Meine Quellen sind oft kleine Händler, da spielt Vertrauen eine große Rolle.“ Erfahrung ist es auch, die ihn davon abraten lässt, äthiopische Opale über längere Zeit in Wasser zu baden: „Damit riskiert man, dass der Stein seine Struktur ändert und damit auch seine charakteristischen Farbfelder. Durch Trocknen kann man das oft rückgängig machen, es besteht aber keine Garantie dafür.“ Denn Opale sind amorph, das bedeutet: Sie bestehen nicht wie die meisten Steine aus einem Kristallgitter, sondern aus winzig kleinen Kristallkügelchen, an denen sich das Licht bricht. „Je nachdem, wie diese Kügelchen zueinander angeordnet sind, ergeben sich die Farbfelder im Edelopal – die Struktur entsteht ganz zufällig und willkürlich“, so Hans Joachim Becker. Von „Verbesserungen“ oder „Stabilisierungen“ hält der Edelsteinexperte jedoch nichts: „Bei diesen Verfahren wird der Opal beispielsweise in Kleber getränkt und damit gehärtet. Das hilft dabei, Rissen vorzubeugen oder sie zu verdecken. Allerdings: Für einen Kenner ist ein gesprungener Stein wertlos.“

Anfang des letzten Jahrhunderts galt Idar-Oberstein als das Opalschliffzentrum. Auch heute noch sei die Edelstein-Hauptstadt Deutschlands für wirklich feine Edelopale unumgänglich, so Hans Joachim Becker: „In günstigen Drittländern lässt die Schleifqualität oft noch zu wünschen übrig. Deshalb bekommen Edelopale in Idar-Oberstein oft wortwörlich den ‚letzten Schliff‘.“

 

Fünf gute Nachrichten für die Branche August/September 2013

19. August 2013  
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Herbsttrends

19. August 2013  
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So leicht wie ein gefärbtes Blatt im Wind tänzelt, muten auch die zarten Schmuckstücke des Herbstes an. Neben laubfarbenen Kreationen, sollten Sie in diesem Herbst auf kontrastreiche Schmuckstücke in Schwarz und Weiß nicht verzichten. Wir haben für Sie die schönsten Herbsttrends in unserer Webgalerie zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren!

 

 

Schmucker Hals

19. August 2013  
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Ein Starker Trend mit vielen Facetten. Ob New York, London, Mailand oder Paris – ein Schmuckstück dominiert derzeit ganz klar die internationalen Laufstege: Der Halsschmuck. Auch wir rücken Ketten, Colliers und Halsbänder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und präsentieren Ihnen eine große Auswahl an spannend schönen Kreationen in unserer Webgalerie.

 

„Edles aus Fluss und Meer“ – Deutsches Edelsteinmuseum

8. August 2013  
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web_EdesteinmuseumBernstein, Perle und Koralle – diese Wunder der Natur werden bereits seit der Antike als Material für Schmuck geschätzt. Das Deutsche Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein zeigt nun in einer Sonderausstellung zum Thema „Edles aus Fluss und Meer“, welch große Bandbreite an Designvariationen die organischen Materialien ermöglichen. Rund 150 Leihgeber aus der Region sowie das italienische Unternehmen massa gioconda, ein Familienbetrieb aus der Tradition der Korallenfischer, beweisen dies noch bis 7. Januar 2014 mit ihren Kreationen in Idar-Oberstein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.edelsteinmuseum.de

Disco Attitüde

6. August 2013  
Gelistet unter: Ästhetik, Featured, News

Unaufhaltsam bahnt sich kreativer Designschmuck seinen Weg durch den Trend-Dschungel – dramatische Farbakzente und kontrastreiche Formgebungen schmücken in dieser Saison nicht nur Discoqueens, sondern verhelfen jeder Schmuckfreundin zu einem einzigartig aufregenden Look.

Apero

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Edelstahl- und Carbonringe mit eingefassten Diamanten oder mit individueller Lasergravur // Rock mit Pailletten, als Top getragen von Pinko bei P&C

 

Pearl it, baby!

6. August 2013  
Gelistet unter: Ästhetik, Featured, Fotostrecken, News

Sie sind der absolute Klassiker im Schmuckuniversum und Lieblinge der Frauen: Perlen. Ob zum kleinen Schwarzen oder lässig zur Jeans – die schimmernden Schönheiten verleihen jedem Outfit einen eleganten Touch. Wir präsentieren Ihnen die schönsten Perlendesigns, die die Schmuckwelt derzeit zu bieten hat. Mit dabei sind natürlich auch unsere Gewinner des Perlen Grand Prix 2013.

Gellner

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Gellner aus der Linie „Zensation“: Creolen aus Roségold 750, schwarz rhodiniert mit braunen Brillanten sowie braunen Tahiti-Zuchtperlen, Ring aus Roségold 750 mit Brillanten mit brauner Tahiti-Zuchtperle, Ring aus Roségold 750, schwarz rhodiniert mit braunen Brillanten