Ulo Florack – The Woodruff Key

14. Januar 2013  
Gelistet unter: News

im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau
20. Januar bis 7. April 2012

Ulo Florack – The Woodruff Key zeigt vom 20. Januar bis zum 7. April im Silbersaal des Goldschmiedehauses rund 500 Werke des Schmuckkünstlers und Malers Ulo Florack. Seine von überbordender Phantasie und meisterhaftem Können geprägten Schmuckarbeiten und Kunstobjekte stellen vor allem rätselhaft-fantastische Figuren oder mythische Tiergestalten dar. Halb Mensch, halb Tier, mit grimassierenden Gesichtern, burlesk, possenhaft oder monsterähnlich, entziehen sie sich einer eindeutigen Zuordnung. Die Metaphorik seiner unverwechselbaren Objekte ist bewusst zwischen Phantasie und Realität angesiedelt. Auch magische Inschriften dienen ihm als gestalterisches Element. Doch der erste Eindruck des Archaischen täuscht, denn bei näherer Betrachtung werden Floracks großes technisches Vermögen und der Detailreichtum seiner Goldschmiedearbeiten offenbar.

Für seine künstlerische Arbeit lässt Ulo Florack sich von seiner unmittelbaren Umgebung, von persönlichen Lebensumständen und alltäglichen Begebenheiten inspirieren. Sowohl Menschen, Objekte oder Tiere bannen seine Vorstellungskraft. Der Künstler ist von Metallen und Legierungen fasziniert, seien es Gold, Platin, Silber, Kupfer, Eisen oder Chrom-Kobalt-Verbindungen.

Ulo Florack ist vielfältig talentiert und es ist unmöglich, ihn zu klassifizieren, vielmehr verdeutlicht sein Werk eindrucksvoll, wie sich seine Tätigkeit als Maler und als Schmuckkünstler gegenseitig befruchten. Viele seiner Schmuckobjekte verkörpern die Idee der Skulptur, wobei Art und Aufbringung der Farben den Maler verraten.

1958 in Augsburg geboren, studierte Ulo Florack von 1983 bis 1989 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hermann Jünger und Prof. Jörg Immendorf. Seit 1989 arbeitet er als freier Goldschmied und Maler, Florack hat eine Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen realisiert und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2011 der Danner-Ehrenpreis der Stadt München und der Arno-Buchegger-Preis, Augsburg. Seine Werke sind in etlichen namhaften Sammlungen vertreten. Ulo Florack lebt in Augsburg und County Cork, Irland.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint bei Arnoldsche Art Publishers und ist im Goldschmiedehaus zum Preis von 25 Euro erhältlich.

Die Ausstellung ist vom 21. April bis zum 30. Juni im Museum Zons in Dormagen und vom 14. Juli bis zum 13. Oktober im Maximilianmuseum der Kunstsammlungen und Museen Augsburg zu sehen.

Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Öffentliche Führungen: 27. Januar, 24. Februar, 17. März, jeweils 11 Uhr
Weitere Führungen sind auf Anfrage buchbar.

Schmuckkunst in der Mittagspause: 30. Januar, 27. Februar, 27. März, jeweils 12.30 bis 13 Uhr

Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Öffentliche Führungen: 27. Januar, 24. Februar, 17. März, jeweils 11 Uhr
Weitere Führungen sind auf Anfrage buchbar.

Schmuckkunst in der Mittagspause: 30. Januar, 27. Februar, 27. März, jeweils 12.30 bis 13 Uhr

Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V.
Deutsches Goldschmiedehaus Hanau
Altstädter Markt 6
D- 63450 Hanau
Tel. +49 (0) 6181 2565-56
Fax +49 (0) 6181 2565-54
gfg-hanau@t-online.de
www.gfg-hanau.de
www.museen-hanau.de

Form- und Farbenspiel – Neue Wege im Emailschuck

14. Januar 2013  
Gelistet unter: News

im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau
20. Januar bis 14. April 2012

Vom 20. Januar bis zum 14. April wird im Goldsaal die Ausstellung Form- und Farbenspiel – Neue Wege im Emailschmuck mit rund 150 Werken von 15 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland präsentiert. Die Ausstellung knüpft an die langjährige Tradition der Gesellschaft für Goldschmiedekunst an, die Emailkunst mit Wettbewerben, Ausstellungen und Publikationen zu unterstützen. Der aktuelle Blick auf die Anwendung von Email im Avantgardeschmuck zeigt, wie unterschiedlich dieser Werkstoff genutzt werden kann, wenn konventionelle Vorstellungen über Bord geworfen werden. Mit unterschiedlichsten gestalterischen Mitteln setzen die Künstlerinnen und Künstler Email so ein, dass die „Stofflichkeit“ des Materials aufgehoben zu sein scheint. In Kombination mit Silber, Kupfer und Gold, Steinen oder anderen Materialien wird Email nicht nur für Farbakzente genutzt, sondern zum prägenden gestalterischen Element. Nicht die klassischen Techniken wie Fensteremail, Zellenschmelz, Grubenschmelz oder Flitteremail stehen im Vordergrund, sondern es ist die völlig freie experimentelle Anwendung des Emails, die sich in den Schmuckstücken manifestiert. Die aktuelle, unkonventionelle Wiederbelebung des Emails im zeitgenössischen Künstlerschmuck zeigt, dass man von einer „Renaissance des Emaillierens“ sprechen kann und dass diese alte Goldschmiedetechnik auch künftig von Bedeutung sein wird.

Form- und Farbenspiel – Neue Wege im Emailschmuck entstand in Kooperation mit dem Museum Zons in Dormagen. Die Ausstellung ist dort vom 21. April bis zum 30. Juni zu sehen.

Gezeigt werden Werke von folgenden Künstlerinnen und Künstlern:

Ralph Bakker (Niederlande), Nilton Alves Cunha (Belgien), Beate Eismann (Deutschland), Uta Feiler (Deutschland), Stephanie Fleck (Deutschland), Sylke Alma Klopsch (Deutschland), Esther Knobel (Israel), Tabea Reulecke (Deutschland), Jacqueline Ryan (Italien) Isabell Schaupp (Deutschland), Danni Schwaag (Deutschland), Vera Siemund (Deutschland), Silke Trekel (Deutschland), Jessica Turrell (Großbritannien), Christian Wuytack (Belgien).

Ausstellungsbegleitend erscheint eine Publikation zum Preis von 12 Euro.

Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Öffentliche Führungen: 27. Januar, 24. Februar, 17. März, jeweils 11 Uhr
Weitere Führungen sind auf Anfrage buchbar.

Schmuckkunst in der Mittagspause: 30. Januar, 27. Februar, 27. März, jeweils 12.30 bis 13 Uhr

Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V.
Deutsches Goldschmiedehaus Hanau
Altstädter Markt 6
D- 63450 Hanau
Tel. +49 (0) 6181 2565-56
Fax +49 (0) 6181 2565-54
gfg-hanau@t-online.de
www.gfg-hanau.de
www.museen-hanau.de

„V. Kölner SchmuckForum“: Verkaufsausstellung im Rheinauhafen

7. Januar 2013  
Gelistet unter: News

Der Markt soll handwerklichen Schmuck präsentieren, aufgefächert in jeweils einen Aspekt des Schmuckmachens. Die ausgestellten Arbeiten sollen die Beschäftigung mit einer Technik, einem Inhalt,einem Material oder einen formalen Aspekt widerspiegeln.

Termin:
Sonntag, 23. Juni 2013, 11 – 18 Uhr

Ort:
Elisabeth-Treskow-Platz 2, 50678 Köln

Veranstalter:
Forum für Schmuck und Design e.V.
Goethestr. 8
D-53113 Bonn

Informationen:
www.ffsd.de
info@ffsd.de
0228/2 42 13 93

Anmeldung bis zum 28.02.2013