SUSANNE HAMMER: FAULT LINES. Kugelketten 2011-12

24. April 2012  
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Neue Schmuckarbeiten in der Galerie V&V

Mit der Ausstellung „FAULT LINES“ präsentiert die Galerie V&V neue Arbeiten von Susanne Hammer. „Hammers Thema sind Ketten – so unzählig wie die Glieder einer unendlich langen Kette, so unerschöpflich sind für die Schmuckkünstlerin die Möglichkeiten, die in dieser an sich einfachen Urform des Schmucks stecken“ (D. Schellerer) – die Schau in der Galerie V&V zeigt eine neue Werkreihe, die das Thema Kugelkette auf ungewohnte Weise reflektiert: Die klassische Reihung wird neu interpretiert, dabei kommen künstlerische Strategien wie Irritation, Verschiebung und Umdeutung, die mittlerweile ein „Markenzeichen“ der Arbeiten von Susanne Hammer sind, zum Einsatz und finden sich auch im Titel der Ausstellung wieder: „Als Verwerfung, englisch ‚fault line’ (Bruchlinie, Sprung, Verschiebung oder Störung im engeren Sinne) wird in der Geologie eine Zerreiß- oder Bruchstelle bezeichnet, die zwei Gesteinsbereiche gegeneinander versetzt. Übersetzt auf die Ketten von Susanne Hammer bedeutet das, dass aufgezogene Holzkugeln in einem ersten Schritt abschnittweise mit eingefärbtem Kunstharz überzogen werden. Anschließend werden die so versteiften Kugelabschnitte auf eine Weise zerteilt, durch die einerseits das ursprüngliche Material wieder freigelegt und andererseits die Reihung nach einer anderen Logik, mit deutlich sichtbaren Brechungen und Verschiebungen, neu zusammen gestellt wird. „Am Körper getragen, setzen diese Ketten ein lebhaftes Spiel in Gang. Die Schnittflächen zeigen das Material Holz, umgeben von einer feinen Linie, der farbigen Kunstharzhülle. So baut sich ein Spannungsbogen auf zwischen Herzeigen und Verbergen, Innen und Außen, Intimität und Öffentlichkeit, ein Verweis auf die Verknüpfung von Schmuck und Erotik“ (D. Schellerer).

Rund 30 Ketten und Kettenobjekte Susanne Hammers ergänzt mit ausgewählten Objektfotos sind im Rahmen der Ausstellung „FAULT LINES“ zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation „Susanne Hammer: FAULT LINES. Kugelketten 2011-12“, hg. von Susanne Hammer, mit einem Beitrag von Desirée Schellerer 32 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Fotos von Peter Olschinsky.

Austellungsdauer: 25. Mai 2012 – Mitte Juli 2012

Ausstellungsort:  Galerie V&V, Bauernmarkt 19, 1010 Wien

Eröffnung: SonderfART –  Leipzig/Halle zu Gast in München

24. April 2012  
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10. bis 27. Mai 2012, whiteBOXe.V., Grafinger Str. 6, 81671 München, Kultfabrikgelände Gebäude 44

Die neue Generation der Leipziger Schule stellt sich vor
Mit Werken von Akademiestudenten und –absolventen aus Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Eine Auswahl künstlerischer Positionen, von Malerei und Skulptur über Fotografie, bis hin zu Video und Installation.
Die Frage nach der Lehrbarkeit von Kunst wird seit jeher kontrovers diskutiert. Der Leitgedanke der akademischen Ausbildung ist eine begründete künstlerische Haltung zu entwickeln. Stärker als in anderen Bereichen der Hochschulausbildung steht dabei ein suchendes Formulieren neuer Fragestellungen vor der Aneignung etablierter Antworten. Technische Fertigkeiten sind dabei zunächst nur Potenz. Durch die Neue Leipziger Schule und ihren Protagonisten Neo Rauch, der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink studierte und dort seit 2009 eine Honorarprofessur inne hat, avancierte der Standort zu einem vielbeachteten Label des Kunstmarktes. Sowohl in Leipzig als auch in der vierzig Kilometer entfernten Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle steht die Tradition einer kunsthandwerklich fundierten Ausbildung für die Neuformulierung neuer, zeitgenössisch relevanter Positionen.

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 17.00 – 21.00 Uhr Samstag und Sonntag:    15.00 – 20.00 Uhr

BLUMEN – BLÜTEN – BLÄTTER

20. April 2012  
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Konservieren oder Nachahmen – diese Ausstellung zeigt unterschiedliche Herangehens- und Verfahrensweisen.

Der gemeinsame Mittelpunkt ist die schier unendliche Vielfalt der Natur. Umschlossen von Kunststoff nachgebildet in Papier oder Metall zeigt dieser GARTEN der SCHMUCKKUNST seine ganze Vielfalt.

Sue Gregor (UK), Ana Hagopian (E), Christine Wiegelmann (D) und Ariane Hartmann (D) zeigen Arbeiten zum Thema – zusätzlich werden Taschen von Anja Büchser präsentiert.
Zur Vernissage am Sonntag den 6. Mai 2012 lade ich Sie und Ihre Freunde in die Werkstattgalerie auf der Eppenhauserstr. 14 ein.

Ariane Hartmann folgt mit ihren einzeln gesetzten Buchstaben der Zeichnung von GÄNSE- und PUSTEBLUME und „malt“ so zarte Buchstabenblüten in Silber oder Gold. Teilweise ergänzt werden ihre Stücke durch Perlen oder Steine. Auch die Rückseiten der Stücke beeindrucken durch ein schemenhaftes erahntes Bild das oft die beim Arbeitsprozess entstehenden Anlauffarben bewahrt.

Als Gegenüber zeigen die beiden Künstlerinnen Sue Gregor und Christine Wiegelmann ihre Arbeiten. Sue Gregor lebt und arbeitet in Bristol. Ein spezielles Verfahren das sie während ihres Studiums zum MA erarbeitet hat, benutzt sie um die Blätter und Blüten von Hortensie, Passionsblume oder roter Geranie in Plastik zu „versteinern“. Von ihrer Arbeit spricht sie als einer Hochzeit zwischen Natur und Plastik – der künstlichen und natürlichen Welt. Ihre Armreifen und Schatten-Halsreifen sind wahre Wunder. Jedes Blatt einzeln gesetzt und jedes Stück ein Unikat.

Christine Wiegelmann gelernte Floristikmeisterin und Grafikdesignerin ist ein Tausendsassa auf vielen Ebenen – auch ihr ist die Konservierung zu eigen. Ihre bloomy’s vergrößern die Wunderwelten von Gänseblümchen, Hornveilchen und Zinienblüte.

Ausstellungseröffnung: Sonntag 6. Mai 2012 von 12:00 – 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. Mai – 1. Juli 2012; Öffnungszeiten: Mi.+Do. 10:00 – 16:30, Fr. + Sa. 10:00 – 13:00 und nach Vereinbarung
    Ariane  Hartmann – Werkstattgalerie zeitgenössischer Schmuck & Design
    Eppenhauserstr. 14  –  58093 HagenFon/Fax: +49 (0) 2331 – 30 66 543mobil: +49 (0) 173 – 77 13 988

www.ariane-hartmann.de